Umsetzung des strategischen Kompetenzmanagements

Einführung planen: Die Einführung eines Kompetenzmanagementsystems ist gut zu planen und als Instrument zur Schul- und Unterrichtentwicklung zu etablieren. Besondere Sorgfalt ist notwendig, wenn Kompetenzmanagement im Rahmen von Vorgaben verordnet wird. Hier ist mit Widerstand zu rechnen. Umso wichtiger ist es, gut zu begründen, was Kompetenzmanagement bringt, und klar zu kommunizieren, was erwartet wird und vorgegeben ist und in welchen Bereichen Gestaltungsfreiräume oder Möglichkeiten zur Partizipation bestehen.

Selbstständige Phasen und dialogische Prozess zu zweit oder in Gruppen ermöglichen: Einzelne Schritte können und sollen von Mitarbeitenden selbständig und eigenverantwortlich bearbeitet werden, bei anderen Schritten ist der Austausch mit anderen aus dem Team (z.B. Unterrichtsteams, Fachschaften, Klassenteams) sinnvoll und hilfreich. So sollen Mitarbeitende vorzugsweise zu Beginn des Prozesses Zeit bekommen, um sich selber Überlegungen zu den eigenen Kompetenzen zu machen. Anschliessend kann ein Dialog über die beschriebenen Kompetenzen und deren Ausprägung in der Gruppe die Selbsteinschätzung stützen und auch ein Stück weit validieren. Für den Austausch in der Gruppe sind möglichst zu Beginn sowie auch im Verlauf des Prozesses entsprechende Zeitfenster vorzusehen. Für den Dialog über Kompetenzen ist mit 10-15 Minuten pro Kompetenz zu rechnen. Die Gespräche und der Austausch über Kompetenzen in den Gruppen sollen jeweils nicht länger als einen halben Tag dauern.

Gutes Zeitmanagement planen: Die Einführung gut vorbereiten, soweit wie möglich Partizipation vorsehen und Zeitgefässe in der Jahresplanung reservieren. Im Voraus auch klären und organisieren, wann selbstständige Phasen und wann dialogische Prozesse stattfinden.

 

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